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Charta der Weltethik

Präambel


Eine Weltethikcharta muss ein Leuchtfeuer sein, an welchem die Menschen sich orientieren können - in allen Lebenslagen, in den hohen und niedrigen Wogen der Lebensströme eines jeden Menschen. Sie muss jedem Mitglied der Menschheitsfamilie Weg und Richtung zeigen und dabei die Verantwortung des Einzelnen erleichtern, sich in den einzelnen Lebenssituationen für einen Weg entscheiden zu müssen. Eine Ethik muss daher fundiert sein, also einen festen Grundsatz haben. Es reicht nicht aus nur wohlwollende Textpassagen in einer Charta der Ethik zu integrieren, sie müssen auch in einem ethischen Prinzip fundiert und erklärt sein, denn Ethik ist mehr als nur die Gesamtheit sittlicher Grundsätze. Eine erste Erklärung hierzu könnte sein, dass ein universeller Ethos nur dann ethisch sein kann, wenn dies dem Menschen dient. Doch ist so eine Aussage nicht weitreichend und konkret genug. Vielmehr muss es heißen: dass Ethik der Arterhaltung des Menschen dienen muss. Nur hierdurch erhält die Ethik einen wahren Sinn. Daher ist dies der grundsätzlichste Satz - das Fundament par excellence - einer allgemeingültigen Ethik; ihr Prinzip, an dem sich alle weiteren ethischen Deklarationen orientieren müssen. Jeder einzelne Mensch kann im Spannungsfeld seines Lebens sein Handeln und Wirken daran messen, ob er dieser hierdurch gegebenen Verantwortung nachkommt und ob er sich von diesem Leuchtfeuer leiten lässt und sich sein Leben damit positiv an dem ethischen Grundsatz ausrichtet, dass sein Handeln und Wirken dem Menschen nicht schaden wird.

Die Menschen brauchen eine "Charta der Weltethik", die von allen Staaten, Völkern und Religionen anerkannt sein muss. Denn die Welt liegt im Verfall. Krieg, Terror und Umweltzerstörung nehmen immer bedrohlichere Ausmaße an. Der fortschreitende Verlust naturnaher Lebensräume und lebensnotwendiger Biotope (wie den Regenwald) sowie Klimaveränderungen mit drohenden Unwetterkatastrophen, sind ebenso deutliche Signale der Gefahr für die Menschheit, wie die immer länger werdende rote Liste ausgestorbener Tier- und Pflanzenarten.

Armut, Hunger und Ungleichheiten treffen zudem immer mehr Menschen. Wir stehen an einem Punkt, an dem ein Wandel kommen muss, um die Arterhaltung des Menschen sicherstellen zu können. Hierzu muss die Erde mit ihrer Fauna und Flora geschützt werden, denn die Erde ist unsere Heimat. Sie bietet Lebensraum für viele Menschen, Tiere und Pflanzen. Alle zusammen bilden eine Gemeinschaft, die in einem ökologischen System miteinander verbunden und zu einem großen Teil auch fest verflochten sind. Die Evolution hat den Menschen dabei auf eine besondere Stufe gestellt und damit das Universum auf außerordentliche Art und Weise bereichert. Der Mensch hat bereits den Schritt vollzogen, von der Erde wegzugehen und das All mit seinen unzähligen Sternen und Planeten zu erforschen. Die ersten Menschen betraten 1969 den Mond; Menschen auf den Mars wird es bereits in wenigen Jahrzehnten geben. Das könnte der Ausgangspunkt sein, für die weitere Expansion des Menschen ins Weltall hinein. Der Entwicklungsprozess des Menschen ist damit jedoch nicht beendet, er fährt weiter fort. Er darf auch nicht gestoppt werden, sondern muss in die richtige Bahnen geleitet werden.

Bisherige Menschenrechtserklärungen konnten bislang den Menschen nicht ausreichend den rechten Weg aufzeigen, um so die Agonie unserer Welt aufzuhalten. Viele Staaten, aber auch einzelne Bürger, halten sich nicht an derlei Rechtserklärungen. Ihnen fehlt die ethische Plattform, aus denen sie die Verpflichtung für die Einhaltung von Menschenrechten und anderen Rechtserklärungen ableiten. Eine globale Ethik wird daher weitreichender sein, als es etwa die Menschenrechtserklärung sein kann. Sie muss auch ethische Grundsätze aus anderen Erklärungen, wie beispielsweise aus der Kinderrechtskonvention oder aus Erklärungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung von Frau und Mann beinhalten und zudem auch zukünftige Neuerungen in Technik, Medizin und in anderen Bereichen standhalten und damit auf hohem Niveau sein.

Schädliche Eingriffe in die Umwelt müssen verhindert werden, ebenso Eingriffe in das Erbgut des Menschen, welches die Menschheit schädigen könnte oder die Gattung des Menschen überhaupt. Die Gattung des Menschen muss unangetastet bleiben. Alle Eingriffe, die der Arterhaltung des Menschen widerstreben, sind zu unterlassen. Die Wissenschaft hat sich hieran ebenfalls auszurichten und unterzuordnen. Die Wissenschaft darf deshalb nicht über die Menschenrechte gestellt werden, ebenso wenig über die ethischen Prinzipien einer universellen Ethikcharta. Gleiche Anforderungen gelten auch für die Religionen dieser Welt.

Um eine zivilisierte Weltgesellschaft bilden zu können, muss eine demokratische und humane globale Weltordnung aufgebaut werden, welche den sozialen, kulturellen, spirituellen, ökonomischen sowie ökologischen Herausforderungen standhalten kann und sich, den gegebenen Anforderungen entsprechend, weiter entwickeln wird. Die Weltethikcharta soll das Tor zu einer neuen Welt und besseren Epoche der Menschheit werden, welches es gilt aufzustoßen und zu durchschreiten.

Die soziale Verantwortung für die Menschheitsfamilie tragen dabei Staat und Bürger gemeinsam. Solidarität unter den Menschen muss wieder zu einem hohen Gut werden sowie die Ehrfurcht vor dem Leben.

Bescheidenheit im Lebensstil, auch verstanden als Zeichen des Respekts vor dem Sein in zerbrechlicher Natur, ist ebenso notwendig, wie eine gemeinsame Vision von Grundwerten, wie sie in dieser Charta der Weltethik vorgezeichnet wird, um unsere Welt besser hinterlassen zu können, als wie wir sie vorgefunden haben. Daran mitzuwirken ist eines jeden Weltbürgers Recht und Pflicht.



Charta der Weltethik


Artikel 1 [Ethische Grundpflicht]

(1) Jedes Handeln und Wirken von Bürgern, Organisationen, Staaten und Religionen dürfen der Arterhaltung des Menschen nicht schaden.

Artikel 2 [Recht auf Leben]

(1) Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Niemand darf ursächlich das Lebensrecht eines Menschen über das eines anderen Menschen stellen.

(2) Kein Mensch (und auch kein anderes Geschöpf oder Konstrukt) hat das Recht, einen anderen Menschen zu töten.

(3) Das Recht auf Leben ist in jeder Phase seiner Existenz zu schützen. Eine abgestufte Bewertung des Lebens ist weder an dessen Beginn noch an seinem Ende erlaubt, da es sich um eine kontinuierliche Entwicklung handelt, dessen Schutz weder am Anfang noch am Ende eingeschränkt werden darf. Spätestens vom Moment der Befruchtung an, wenn Ei und Spermium verschmelzen, handelt es sich um schutzwürdiges menschliches Leben. Der Schwangerschaftsabbruch bedeutet daher, ungeborenes menschliches Leben zu töten und ist demgemäss primär nicht erlaubt. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nur dann statthaft, wenn Leben gegen Leben steht oder das neue ungeborene Menschenleben niemals ohne technische Hilfsmittel und dabei nur in Qualen lebensfähig wäre.

(4) Entwicklung, Herstellung und Gebrauch von menschheitsvernichtenden Waffen sind nicht erlaubt. Bereits vorhandene Waffen dieser Art (wie biologische, chemische und atomare Waffen) sind vollständig abzurüsten und umweltschonend - und ohne Gefahr für Menschen - zu vernichten.

(5) Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.

Artikel 3 [Recht auf Unversehrtheit, Verbot der Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung, Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit]

(1) Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit. Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher sowie erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

(2) Jeder Mensch hat das Recht bei Bedarf ein Gesundheitswesen in Anspruch zu nehmen, um ein möglichst gesundes und natürliches Leben führen zu können. Das Bedürfnis kranke Menschen zu heilen, soll daher im Mittelpunkt der Medizin und eines jeden Gesundheitswesens stehen.

(3) Niemand darf in Sklaverei, Prostitution oder Leibeigenschaft gehalten werden. Menschen- und Sklavenhandel, insbesondere Kinderhandel, sind in allen Formen verboten.

(4) Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.

Artikel 4 [Friedenswahrung]

(1) Die Staaten haben eine Kultur des Friedens zu wahren und zu fördern. Alle militärischen Aktivitäten sind zu vermeiden. Militärische oder militärähnliche Übungen sind zu unterlassen und dürfen, falls doch durchgeführt, weder Menschen noch die Umwelt schädigen.

(2) Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr dürfen nicht zu militärischen Diensten herangezogen und ausgebildet werden. Kinder sind vor Krieg und vor den Auswirkungen eines Krieges zu schützen.

(3) Die Staatengemeinschaft achtet die Vielfalt der Nationen, Kulturen, Religionen und Weltanschauungen sowie der Sprachen.

(4) Die Staatengemeinschaft trägt die Sorge für die Schaffung einer Welt, in der die Menschen weitgehend frei von Gewalt, Furcht und Not sind und ihnen ein höchstmögliches Maß an Freiheit zuteil wird.

(5) Die Menschen haben ein Recht auf Frieden und auf gewaltfreie Konfliktlösungen sowie die Pflicht Konflikte friedlich und kompromissbereit im Dialog zu lösen, mit Mitteln, die aufgrund dieser Charta und den nationalen Gesetzen gewährleistet werden.

(6) Die Staatengemeinschaft bemüht sich, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern und den Austausch von Kunst und Kultur unter ihnen zu begünstigen.

(7) Die Zusammenarbeit der Staaten zur Abwehr von Terror- und Straftaten sowie von Korruption sind zu intensivieren und sollen ein hochgradiges Niveau erreichen.

(8) Eine effektive Zusammenarbeit der Polizei- und Justizbehörden innerhalb der Staatengemeinschaft zur Verbrechensbekämpfung, hat jede Nation zu gewährleisten.

(9) Der Besitz von Waffen in privaten Gebrauch ist weitgehend einzuschränken und zu kontrollieren.

Artikel 5 [Recht auf Freiheit und Sicherheit, Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit]

(1) Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

(2) Jeder Mensch hat das Recht auf seine Freiheit und Sicherheit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.

(3) Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte und Würde anderer verletzt. Das Recht auf freie Meinungsäußerung schließt die Freiheit ein, Informationen, Ideen oder andere Mitteilungen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen weiterzugeben und auch solche von anderen zu empfangen.

(4) Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet, soweit sie nicht die Rechte und Würde anderer Menschen verletzen.

(5) Jeder Mensch hat primär das Recht auf Achtung seines Privat- und Familienlebens, seiner Wohnung sowie seiner Kommunikation. Dieses Recht kann zur Gefahrenabwehr vorübergehend eingeschränkt werden.

(6) Die Staatengemeinschaft sorgt für die Sicherstellung von Menschenrechten und Grundfreiheiten.

(7) Die Staatengemeinschaft fördert die soziale Sicherheit der Menschen und die wirtschaftliche Gleichheit aller Nationen und Völker, als ein hohes Bestreben unserer Menschheitsfamilie.

(8) Jeder Mensch besitzt primär das Recht und die Freiheit, in jedem Staat der Erde Arbeit zu suchen, dort zu arbeiten, sich niederzulassen oder Dienstleistungen zu erbringen sowie später in sein Land zurückkehren zu dürfen. Näheres hierzu regeln nationale Gesetze.

(9) Die unternehmerische Freiheit der Menschen wird nach dem Recht einzelstaatlicher Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten anerkannt. Der unternehmerische Mittelstand, als der Menschen größter Arbeitsgeber, ist von der Staatengemeinschaft zu stärken. Multinationale Unternehmen und internationale Finanzorganisationen sind verpflichtet, im Sinne des Allgemeinwohls, insbesondere für eine Vollbeschäftigung, zu handeln und ihre Tätigkeiten hierfür offen zu legen.

(10) Die Menschenrechtskonvention ist grundsätzlich zu beachten, sofern diese nicht die weitergehenden Menschenrechte und –pflichten aus dieser Charta verletzen oder widersprechen. Die Staatengemeinschaft intensiviert ihre Bemühungen die Menschenrechte und international die Menschenrechtssituation zu verbessern.

Artikel 6 [Würde des Menschen]

(1) Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

(2) Das Recht auf Würde hat bereits auch das ungeborene menschliche Leben.

(3) Die allen Mitgliedern unserer Menschheitsfamilie innewohnenden Würde und die Gleichheit der Menschen, sowie die Unveräußerlichkeit ihrer Rechte, sind ein notwendiges Fundament für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Dieses entsprechend zu würdigen, zu achten und zu schützen, sind die Mitglieder der Staatengemeinschaft und ihre Bürger verpflichtet. Toleranz und Solidarität sind notwendige Mittel hierzu.

(4) Älteren und behinderten Menschen ist ein würdiges Leben zu ermöglichen. Ihnen ist die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben der Gemeinschaft offen zu halten und zu ermöglichen.

(5) Jeder Mensch hat das Recht auf natürliches Erbgut. Niemand darf nachfolgende Generationen durch Eingriffe in die Keimbahn - oder aufgrund anderer Maßnahmen - um dieses Recht bringen.

(6) Niemand darf auf Grund seiner Erbanlagen benachteiligt werden. Genetische Diagnostik oder andere Verfahren dürfen weder eliminierende noch selektierende und auch nicht diskriminierende Wirkung auf den betroffenen Menschen haben, unabhängig von seinem Entwicklungszustand, speziell ob er schon geboren oder noch ungeboren ist. Eugenischer Praktiken, insbesondere derjenigen, welche die Selektion von Personen zum Ziel haben, sind verboten.

(7) Genetische Manipulationen oder andere Maßnahmen, die zur Züchtung von Menschen führen könnten, sind nicht mit der Menschenwürde vereinbar und daher nicht erlaubt.

(8) Das Klonen von Menschen ist verboten. Jeder Eingriff, welcher darauf gerichtet ist, ein menschliches Lebewesen zu erzeugen, das mit einem anderen lebenden oder toten menschlichen Lebewesen genetisch identisch ist, also primär dasselbe Kerngenom hat, ist nicht erlaubt.

(9) Jeder Versuch das Genom des Menschen oder die Embryoteilung des menschlichen Lebewesen derart zu manipulieren, dass hieraus ein nichtmenschliches Lebewesen oder auch nur ein teilmenschliches Lebewesen entstehen könnte, ist verboten.

(10) Reproduktionstechnologien, die eine Vorstufe zur Menschenzüchtung sind, widersprechen primär der Menschenwürde, speziell verletzen sie die Rechte und Würde des damit gezeugten Kindes und sind somit untersagt.

(11) Die Sterilität eines Paares ist als ein Umstand zu betrachten, jedoch nicht als Krankheit. Die Abstellung dieses Umstandes erlaubt nicht Reproduktionstechnologien in Anspruch zu nehmen, welches die Rechte und die Würde des Kindes verletzen würden.

(12) Methoden, die die Schwangerschaft aus der natürlichen Uterus in eine künstliche Uterus verlegen lassen, insbesondere mit dem Ziel der Züchtung von Menschen, sind verboten.

(13) Methoden, die dazu dienen, den Mann derart genetisch umzugestalten, dass er eine Schwangerschaft austragen könnte, sind verboten.

(14) Jedes Kind hat grundsätzlich das Recht, seine biologischen Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. Anonyme Samenspenden verletzen dieses Recht und sind somit nicht erlaubt.

(15) Der Versuch künstliche Embryonen oder Spermien herzustellen - und zu verwenden - ist nicht erlaubt.

(16) Patentierung von menschlichen Genen oder Gensequenzen ist untersagt.

Artikel 7 [Recht auf den Tod]

(1) Jeder Mensch hat ein Recht auf seinen natürlichen Tod.

(2) Lebensverlängernde Maßnahmen dürfen nur in Bereichen der natürlichen Lebensdauer eines Menschen durchgeführt werden.

(3) Das Umgestalten des Menschen, welches seiner Gattung widerspricht (also die des Homo sapiens), durch medizinische, genetische oder andere Techniken, ist nicht erlaubt, auch nicht als lebensverlängernde Maßnahme.

(4) Einzelne Körperteiles des Menschen dürfen nicht in Apparaturen oder anderen Konstrukten zur Gestaltung von neuen Wesen (Cyborgern oder ähnlichem) verwandt werden und ebenfalls nicht zu lebensverlängernden Maßnahmen der entnommenen Körperteile.

Artikel 8 [Freiheit der Forschung und der Religion, Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit]

(1) Die Forschung hat dem Wohl des Menschen zu dienen. Wissenschaft, die die Gattung des Menschen gefährdet oder gefährden könnte, ist nicht erlaubt. Die Freiheit der Forschung ist hierdurch begrenzt.

(2) Forschung und Religion finden außerdem dort ihre Grenzen, wo sie beginnen die Menschenwürde zu verletzen. Die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen - sowie sein Wohl - haben Vorrang vor der Forschung, der Religion und den Interessen anderer. Der Mensch darf keinesfalls zum Objekt degradiert werden.

(3) Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken- und Gewissensfreiheit sowie das Recht auf seine eigene Weltanschauung und Religion sowie das Recht, seine Religion oder Weltanschauung selbst aussuchen und sich zu dieser bekennen zu dürfen. Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Gesundheit und Sittlichkeit sowie der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind und die dem Geist dieser Charta widersprechen.

(4) Die Religionsgemeinschaften haben eine Kultur des Friedens zu wahren und zu fördern. Aufreizungen jeder Art von Religionen bzw. Religionsführern oder ihren Anhängern, bestehende Rechte der Menschen oder ihre Würde zu verletzen, sind untersagt. Religionen dürfen weder zur Gewalt oder zu Straftaten aufrufen, noch der Arterhaltung des Menschen widersprechen. Hierdurch ist die Freiheit der Religion begrenzt. Gewaltaufrufe in schon bestehenden Schriften - und anderen Datenträgern - sind zu entfernen.

(5) Kein Bürger darf gegen seinen Willen und seiner Gewissensentscheidung zu einer anderen Religion oder Weltanschauung als die eigene Gewählte konfessionalisiert werden.

(6) Kein Kind darf in die Abhängigkeit einer Religion gebracht werden.

(7) Kein Bürger darf gegen seinen Willen und seiner Gewissensentscheidung zu finanziellen oder anderen Leistungen an Religionsgemeinschaften verpflichtet werden.

(8) Kein Bürger darf gegen seinen Willen und seiner Gewissensentscheidung zum Militärdienst herangezogen werden.

Artikel 9 [Naturschutz, Schutz des Menschen, Internationaler Zukunftsrat]

(1) Aneignung, Gebrauch und Verwaltung aller natürlichen Ressourcen dürfen nur unter größtmöglicher Vermeidung von Umweltschäden stattfinden. Der Schutz der Umwelt steht unter dem besonderen Schutz der Staatengemeinschaft.

(2) Der Schutz und die Erholung gefährdeter Artenbestände und Ökosysteme sind vom Staat aus vorrangig zu fördern, insbesondere durch Einrichtung von Reservaten und Naturschutzgebieten in allen notwendigen Bereichen.

(3) Die Staaten sind verpflichtet Anstrengungen zu unternehmen, die Nutzung nicht erneuerbare Ressourcen, wie fossile Brennstoffe, auf ein Minimum zu reduzieren, um einen langsamen, langanhaltenden und umweltschonenden Verbrauch zu ermöglichen. Umweltschonende erneuerbare Energien sind den auf fossile oder atomare Brennstoffe basierenden Energien den Vorzug zu geben. Der Weltenergieverbrauch ist von der Staatengemeinschaft nach den Prinzipien einer umweltschonenden und nachhaltigen Entwicklung auszurichten.

(4) Alte wie neue Technologien sind so einzusetzen, dass sie die Umwelt nicht schädigen. Nicht umweltschonende Technologien sind entsprechend umzugestalten, dass sie den erforderlichen Standards gerecht werden oder sind aus dem Verkehr zu ziehen.

(5) Die Anreicherung von giftigen und gefährlichen - insbesondere auch radioaktiven - Stoffen sowie von Kampfmitteln (ABC-Waffen) sind zu unterlassen. Bisherige Lager sind schnellstmöglich abzubauen, ohne Umwelt oder Menschen hierbei zu schädigen.

(6) Die Beseitigung von Umweltschäden oder von umweltschädigenden Objekten obliegt primär dem Verursacher. Umweltverschmutzung, insbesondere Umweltschädigung, ist eine strafbare verfolgenswerte Handlung. Staaten haften als Verursacher gegenüber der Staatengemeinschaft. Betroffene und geschädigte Personen sind zu entschädigen.

(7) Gewählte Vertreter der Staatengemeinschaft bilden einen Internationalen Zukunftsrat, welcher die einzelnen Staaten und ihre Wissenschaftler in allen Belangen des Menschen und der Natur berät, um einen dauerhaften Schutz von Mensch und Umwelt gewährleisten zu können. Die Handlungsfreiheit jeder Generation ist durch die Bedürfnisse zukünftiger Generationen begrenzt. Jede Generation hat sich hieran zu orientieren.

(8) Jeder Mensch hat grundsätzlich das Recht auf reines Trinkwasser, saubere Luft, eine unvergiftete Umwelt, auf eine stetige ausreichende Ernährung sowie auf Obdach mit sanitärer Einrichtung und die Möglichkeit zur Bildung. Die Staatengemeinschaft garantiert die Umsetzung dieser Rechte.

(9) Um die soziale Ausgrenzung und die Armut zu bekämpfen, trägt die Staatengemeinschaft die Verantwortung und Sorge auf eine soziale Unterstützung, einschließlich auf eine Unterstützung für die Wohnung, die allen, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, ein menschenwürdiges Dasein sicherstellen. Hungernden Menschen wird umgehend ausreichend Nahrung zum Lebensbedarf zur Verfügung gestellt.

(10) Der Baumbestand der Wälder ist zu sichern, zu erweitern und in einem stabilen Zustand auf hohem Niveau zu halten. Flächenversiegelung für Siedlungs- und Industrieprojekte sind nach ökologischer Notwendigkeit zu stoppen.

(11) Die Staatengemeinschaft trifft Regelungen zum Bevölkerungszuwachs und damit zur Geburtenkontrolle, um ein weiteres Anwachsen der Weltbevölkerung, welches in seiner weiteren Entwicklung die Lebensgrundlage der Menschheit gefährden würde und auch vernichten könnte, einzudämmen und auf ein Maß zu bringen, welches es den Menschen ein Leben zu führen ermöglicht, wie es in dieser Charta konstituiert ist.

(12) Die Fülle der Naturschönheiten sowie das Erbe von Bau- und Kulturdenkmälern ist für heutige und zukünftige Generationen zu sichern. Bereits Zerstörtes, soweit rekonstruierbar, ist wieder herzustellen.

(13) Mitbeteiligungen der Bürger für eine Strategie der nachhaltigen Entwicklung im lokalen, regionalen, nationalen wie auch im internationalen Agenda-21-Bereich und ihre Umsetzung, sind durch die verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ebenen in allen notwendigen Bereichen zu fördern.

(14) Jeder Mensch hat das Recht auf gesunde, sichere und würdige Arbeitsbedingungen sowie das Recht auf eine Begrenzung der Höchstarbeitszeit und auf tägliche und wöchentliche Ruhezeiten sowie auf bezahlten Jahresurlaub.

(15) Um Familien- und Berufsleben miteinander in Einklang bringen zu können, hat jede Person das Recht auf Schutz vor Entlassung aus einem mit der Mutterschaft zusammenhängenden Grund sowie den Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub und auf einen Elternurlaub nach der Geburt oder Adoption eines Kindes.

(16) Der rechtliche, wirtschaftliche und soziale Schutz der Familie wird von der Staatengemeinschaft gewährleistet.

Artikel 10 [neue Stoffe und Techniken, Umweltschutz, Drogen]

(1) Neue Stoffe sowie Methoden und Techniken sind auf Unbedenklichkeit zu überprüfen. Erst wenn keine umwelt- und menschenschädigende Analyse vorliegt, sind sie für den Ge- und Verbrauch freigegeben.

(2) Herstellung und Aussetzung genetisch manipulierter Organismen, die die Umwelt schädigen könnten oder den Menschen sogar in direkter Weise, sind untersagt.

(3) Die Staatengemeinschaft fördert die Forschung im Bereich Umweltschutz im besonderen Maße.

(4) Entwicklung, Herstellung und Gebrauch von sogenannten Wissenspillen (auch Lernpille, Gen- oder Gehirncomputer genannt) sind nicht erlaubt.

(5) Herstellung von Drogen und Handel mit ihnen sind von der Staatengemeinschaft gemeinsam zu unterbinden.

Artikel 11 [Schutz unserer Kinder]

(1) Kinder stehen unter dem besonderen Schutz der Staatengemeinschaft. Sie sind von der Gesellschaft in ihre Mitte zu nehmen. Ihre Interessen und Bedürfnisse sind besonders zu beachten und ausreichend nachzukommen. Sie haben Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für ihr Wohlergehen notwendig sind. Alle Kinder, eheliche und außereheliche, genießen gleichen Schutz und Fürsorge.

(2) Jedes Kind hat ein Recht auf seine natürliche Mutter und seinen natürlichen (biologischen) Vater sowie das Recht auf ausreichend Kontakt mit ihnen, es sei denn, dies steht aus besonderem Grunde seinem Wohl entgegen (beispielsweise bei Misshandlung durch einen Elternteil). Beide Elternteile haben gemeinsam sich um das Wohl des Kindes und seine Erziehung zu sorgen, unabhängig vom Familienstand. Beide Elternteile sind somit gemeinsam für die Entwicklung des Kindes verantwortlich. Die Staatengemeinschaft hat diese Verantwortlichkeit zu fördern.

(3) Die Staatengemeinschaft trifft alle geeigneten Maßnahmen, um Kinder vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder jedweder Art sexuellen Missbrauchs und vor Ausbeutung zu schützen.

(4) Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher oder privater Einrichtungen hat das Wohl des Kindes primär im Vordergrund zu stehen.

(5) Medizinische, genetische, biologische oder andere Manipulationen, die dem Kind das Recht auf seine natürlichen Eltern (Vater und Mutter) nehmen würden, sind nicht erlaubt.

(6) Medizinische, genetische oder andere Manipulationen, die die Austragungszeit einer Schwangerschaft erheblich verringern, sind nicht erlaubt.

(7) Die Staatengemeinschaft intensiviert ihre Bemühungen die Kinderrechte und die Lebensbedingungen für Kinder zu verbessern und gewährleistet in größtmöglichem Umfang das Überleben und die Entwicklung des Kindes. Sie unternimmt ausreichende und adäquate Maßnahmen zur weitgehenden Beendung von Geburten-, Säuglings- und Kindersterblichkeit. Hierzu ist eine angemessene Gesundheitsfürsorge für Mütter vor und nach der Entbindung sicherzustellen.

(8) Die Staatengemeinschaft erkennt an, dass ein geistig oder körperlich behindertes Kind gleichfalls ein Recht auf Würde hat, welches gewahrt werden muss, indem man dem Kind ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Das Recht des behinderten Kindes auf besondere Betreuung wird von der Staatengemeinschaft gewährleistet. Sie sorgt dafür, dass dem behinderten Kind und den für seine Betreuung Verantwortlichen im Rahmen der verfügbaren Mittel die hierzu notwendige Unterstützung zuteil wird, die dem Zustand des Kindes sowie den Lebensumständen der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, angemessen ist.

(9) Die Staatengemeinschaft stellt sicher, dass alle Kinder die notwendige ärztliche Hilfe und Gesundheitsfürsorge erhalten, die sie benötigen und dass dort die gesundheitliche Grundversorgung ausgebaut wird, wo sie notwendig ist. Die Staatengemeinschaft verpflichtet sich des weiteren Krankheiten sowie Unter- und Fehlernährung zu bekämpfen, unter anderem durch durch die Bereitstellung ausreichender vollwertiger Nahrungsmittel und sauberen Trinkwassers.

(10) Die Staatengemeinschaft stellt sicher, alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen zu treffen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.

(11) Die Staatengemeinschaft trifft alle geeigneten Maßnahmen, um Kinder vor dem unerlaubten Gebrauch von Suchtstoffen zu schützen.

(12) Die Staatengemeinschaft erkennt das Recht des Kindes auf Bildung an und unterstützt es hierbei in vollem notwendigen Maße, indem es beispielsweise Bildungs- und Berufsberatung allen Kindern verfügbar und zugänglich macht. Die Bildung des Kindes muss darauf gerichtet sein, die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen sowie das Kind auf verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung, des Friedens, der Toleranz, der Gleichberechtigung der Geschlechter und der Freundschaft zwischen allen Völkern und ethnischen, nationalen und religiösen Gruppen zu erziehen, es auf ethische Grundsätze aufmerksam machen und dem Kind Achtung vor der natürlichen Umwelt vermitteln.

(13) Kinderarbeit ist verboten. Zur Arbeit zugelassene Jugendliche müssen ihrem Alter angepasste Arbeitsbedingungen erhalten. Sie sind vor wirtschaftlicher Ausbeutung und vor jedweder Arbeit zu schützen, die ihre Sicherheit, ihre Gesundheit, ihre körperliche, geistige, sittliche oder soziale Entwicklung beeinträchtigen oder ihre Erziehung gefährden könnte.

(14) Die Staatengemeinschaft verpflichtet sich, die Rechte der Kinder zu achten, zu schützen und zu fördern.

(15) Die Kinderrechtskonvention ist grundsätzlich zu beachten, sofern diese nicht die weitergehenden Rechte des Kindes aus dieser Charta verletzen.

Artikel 12 [Eigentumsrecht]

(1) Jeder Mensch hat das Recht, rechtmäßig erworbenes Eigentum zu besitzen, zu nutzen, darüber zu verfügen und es gemäß den einzelstaatlichen Gesetzen zu vererben. Niemand darf willkürlich seines Eigentum beraubt werden.

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch und seine Verwaltung sollen zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Privateigentum ist zum Wohle der Allgemeinheit in seiner Höhe zu begrenzen. Näheres hierzu regeln nationale Gesetze.

(3) Eine Enteignung von Eigentum zum Wohle der Allgemeinheit ist zulässig. Die Höhe und Art einer eventuellen Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu treffen, gemäß den einzelstaatlichen Gesetzen.

(4) Jeder Mensch hat das Recht auf Urheberschutz als Schaffer von Werken der Wissenschaft, Literatur und Kunst.

Artikel 13 [Rechtsfähigkeit, Gleichheit vor dem Gesetz]

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleichzustellen und sollen ohne Diskriminierung Anspruch auf gleichen Schutz durch Gesetze haben und damit Schutz gegen jede Diskriminierung, und gegen jede Aufreizung zu Diskriminierungen, insbesondere Schutz bei Diskriminierungen wegen des Geschlechts, der Rasse, der Staatsangehörigkeit, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung. Die Gleichheit von Frau und Mann wird von der Staatengemeinschaft sichergestellt und gefördert.

(2) Jeder Mensch hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden und seine Sache von einem unabhängigen, unparteiischen und zuvor durch Gesetz errichteten Gericht in einem fairen Verfahren, öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandeln zu lassen. Er darf sich zudem beraten, verteidigen und vertreten lassen und hat das Recht, sofern er nicht über ausreichende Mittel verfügt, Prozesskostenhilfe gemäß den nationalen Gesetzen bewilligt zu bekommen, damit ihm der Zugang zu den Gerichten gewährleistet ist.

(3) Jeder angeklagte Mensch gilt bis zum rechtsförmlich erbrachten Beweis seiner Schuld als unschuldig.

Artikel 14 [Anwendungsbereich]

(1) Diese Charta gilt für die gesamte Staatengemeinschaft. Die Nationen achten die hierdurch entstehenden Rechte und Pflichten und halten sich an die in ihr artikulierten Grundsätze, insbesondere ihrer ethischen Prinzipien, und fördern sie in deren Anwendung.

Artikel 15 [Verbot des Missbrauchs der Rechte]

(1) Keine Bestimmung dieser Charta ist so auszulegen, als begründe sie das Recht, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung vorzunehmen, die darauf abzielt, die in der Charta anerkannten Rechte und Freiheiten abzuschaffen oder sie stärker einzuschränken, als dies in der Charta vorgesehen ist.

Artikel 16 [Verpflichtung zur Bekanntmachung]

(1) Die Staatengemeinschaft verpflichtet sich, die Grundsätze und Bestimmungen dieser globalen Ethikcharta durch geeignete und wirksame Maßnahmen bei Erwachsenen und auch bei Kindern allgemein bekannt zu machen und das Verständnis hierfür zu fördern.

Artikel 17 [Berichtspflicht]

(1) Die zur Staatengemeinschaft zugehörigen Nationen verpflichten sich, öffentlich Berichte über die Maßnahmen, die sie zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte und Pflichten getroffen wurden, und über die dabei erzielten Fortschritte vorzulegen, und zwar im Rhythmus von zwei Jahren.

Artikel 18 [Unterzeichnung]

(1) Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten zur Unterzeichnung bereit.



Pierre Sens, BRD 2002

Diese Deklaration dient als Diskussionsgrundlage für eine internationale Ethikcharta. Sie soll auch den Schulen und Universitäten als Beispiels- und Lehrmaterial für ihren Ethikunterricht dienen.



Charta der Weltethik

Ein Manifest zur internationalen Standardisierung der Ethik.
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