Sie sind hier: 

>> Buchauszug 

  |  

Impressum

  |

Buchauszug

 

Vorwort:

Die Welt braucht eine Charta der Weltethik!

Dieses Buch soll

a) ein Leitfaden zu Diskussionen sein, die notwendig sind, um eine universelle Charta der Weltethik formulieren zu können,

b) einen Anstoß geben, diesen Prozess in die Agenda 21 zu integrieren und

c) eine Anregung sein, die Rolle der Religion in diesem Zusammenhang neu zu überdenken und zu bewerten.

Der Ruf nach einer verbindlichen globalen Charta wurde durch die Biowissenschaften in den letzten Jahren immer lauter und aufgrund der Fortschritte, die sie vollzogen, auch immer notwendiger. Aber auch zunehmender Terror und weitere Kriege, insbesondere diejenigen, die durch den Kampf der Religionen (national wie international) ausgelöst wurden, machen die Formulierung einer Charta der Weltethik mittlerweile für die Menschheit lebensnotwendig.

Bestehende Versuche eine Charta zu definieren unterlagen oft dem Fehler, zu sehr auf die Biowissenschaften ausgerichtet zu sein und sie waren hinter verschlossenen Türen von isolierten und elitären Gruppen erstellt worden. Wenn noch ein Ethikrat, wie in Deutschland, vom führenden Regierungsmitglied ins Leben gerufen und mit einer Handvoll auserlesener Persönlichkeiten ("Freunde") besetzt wird, kann man davon ausgehen, dass dies kein unabhängiger Ethikrat mehr ist, sondern dass es sich hier um eine Institution handelt, die die Weisungen der Regierung moralisch-ethisch aufwerten soll. Und auch ein von Kirchen und Theologen inszenierter Ethikrat kann man nicht als ein unabhängiges Gremium bezeichnen, da er

a) nicht breitflächig basisdemokratisch agiert und

b) fest an Glaubensrichtungen gebunden ist und damit

c) Teile der Bevölkerung in seinen Entscheidungsprozessen nicht mit einschließen kann.

Eine Weltethikcharta muss aber von einer breiten Bevölkerungsschicht mitgetragen werden, das heißt, sie muss auch in die Diskussionen mit einbezogen werden und an den notwendigen Entscheidungen beteiligt sein.

Das macht natürlich die Aufstellung einer globalen Ethik schwierig, aber für eine international anerkannte Charta der Weltethik gibt es kein besseres Mittel zum Frieden in der Welt. Denn nichts ist verbindlicher als eine Charta, die die Menschen aller Länder gemeinsam aufstellen und mittragen.

Vermutlich ist es leichter zum Mond zu fliegen, als ein derartiges Projekt durchzuführen, aber dieses Projekt ist zur Zeit sinnvoller, als der Flug in das Weltall hinein. Von daher sind die Regierungen aller Staaten aufgefordert, ein solches Projekt zu fördern und die notwendigen Gelder hierfür bereitzustellen.

Den Regierungen sollte das kein Luxus sein, sondern moralische Pflicht. Und nur totalitäre Regimes (sogenannte "Schurkenstaaten") werden dieser Pflicht nicht nachkommen wollen, da sie sie in ihren elementarsten Grundsätzen treffen würde, da einerseits jeglicher Totalitarismus durch eine solche Charta ausgeschlossen wird und andererseits die Pflicht zum Guten besteht - zum moralisch Richtigen und zum ethisch Vertretbaren.

Was aber das moralisch Richtige und was das ethisch Vertretbare ist, legen die Menschen aller Nationen dann mit einer Charta der Weltethik selbst fest. Verbindlich für die Staaten dieser Welt.

Copyright by Pierre Sens, 2002



Die Menschen brauchen eine

Charta der Weltethik

- geben wir sie ihnen!

Ein Manifest zur internationalen Standardisierung der Ethik.
Ein Agenda 21 - Projekt.

Preis: nur 6,- EUR

Jetzt bestellen